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Spielbericht

 

Spielbericht SLM vom 11. Februar 2012

 

Zwönitzer HSV 1928 – HSV Dresden   21:26   (11:14)

 

Ein Triumph des Willens

 

nach den wenig erfolgreichen Wochen der jüngeren Vergangenheit ging es für den Dresdner HSV um die Selbstfindung. Wohin soll die Reise gehen? In einer Mannschaftssitzung gemeinsam mit dem Vorstand wurden die Argumente der derzeitigen Situation ausgetauscht. Auch diskutierte man über die Zielstellung für die kommende Zeit. Angeregt durch die Arbeit am Strategiepapier HSV 2012 geht es darum, die künftige Rolle des Männerbereichs im Allgemeinen und der ersten und zweiten Mannschaft im Besonderen zu definieren. Einen wichtigen Aspekt in den Betrachtungen stellt die Position des Einzelnen zum Thema leistungsorientierter Handballsport dar. Grundsätzlich kann auf diese Fragen nur die Mannschaft eine Antwort geben. Damit wollte man in Zwönitz beginnen. Von Beginn an entwickelte sich eine vor allem kämpferische Partie. Die Hausherren, ohnehin auf diesem Gebiet eines der besten Teams der Liga, wollten mit oft an die Grenze des erlaubten gehenden körperlichen Einsatz Dresden beeindrucken. Doch die Triebel-Mannen hielten gegen. Demzufolge gab es zahlreiche Unterbrechungen, um die Blessuren der Akteure zu behandeln. Ansehenswert war das Treiben auf dem Parkett nur phasenweise. Bemerkenswert, dass der HSV äußerst diszipliniert und um spielerischen Zuschnitt bemüht, seine Kreise zusehends souveräner zog. Herausragend an diesem Tag der wohl in seinem Element sich bewegende Robert Düsel. Unbeeindruckt von der körperlichen Gegenwehr entwickelte er sich zum Goalgetter und warf am Ende 9 Tore. Auch in der Deckung agierte er mit großer Leidenschaft und Einsatz. Damit brachte er sich in ein Team ein, das an diesem Tag genau solche Attribute aufwies. Hinten standen zwei zuverlässige Torhüter, die der Mannschaft den notwendigen Rückhalt gaben. Der Halbzeitstand von 11:14 spielte die Leistung beider Teams realistisch wieder. Die Zwönitzer kamen nach dem Pausentee mit neuer Kampfeslust zurück. Es setzte sich das Treiben der ersten 30 Minuten fort. Leider musste Regisseur Philipp Scholz nach einer harten Attacke des Routiniers Sajenev (Nr.18) mit einem Cut über dem linken Auge nach 10 40 Minuten verletzt die Segel streichen. Eine Weiterbeschäftigung auf dem Parkett war unmöglich. Dank an dieser Stelle an den Physiotherapeuten der Gastgeber, der sich der Verletzung annahm. Die Mannschaft ließ sich auch davon nicht aus der Spur bringen. Andere, wie der ohnehin überzeugende Kapitän Karsten Küter oder Roland Günnel, sprangen ein.

Die zuweilen ruppige Gangart führte am Ende auch zu Konsequenzen. So musste auf Dresdner Seite Volker Koch nach einer Auseinandersetzung mit seinem anstürmenden und die Brechstange benutzenden Gegner vorzeitig unter die Dusche (33´). Gleiches Schicksal erlitt auch der mit Haken und Ösen agierende tschechische Spieler Waldimir Holec nach seiner dritten Zweiminutenstrafe in der 58. Minute. Da allerdings war das Spiel bereits entschieden. Der HSV konnte trotz einer kleinen Durststrecke seine Linien durchziehen. Alle eingesetzten Spieler brachten sich mit Leidenschaft und Engagement ein und trugen so zu einem völlig verdienten Sieg bei. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie den Worten aus der Mannschaftssitzung durchaus Taten folgen lassen kann. Das macht Hoffnung!

 

CD

 

HSV Dresden: Falk Heyne, Daniel Wegner; Sven Dietze, Philipp Gildemeister (4), Philipp Scholz, Thomas Grafe, Christian Müller (2), Clemens Liebezeit (2), Roland Günnel, Volker Koch (3), Karsten Küter (3), Robert Düsel (9), Frank Dubrau (3)

 

Turniersieg in Bischofswerda

15.05.2012 -

Zum Saisonabschluss nahm unsere D1 an einem Turnier in Bischofswerda teil. Mit den dort gemeldeten Mannschaften aus Ostsachsen hatten wir bis jetzt keine Erfahrungen machen können. Ziel war ohnehin, die für uns sehr erfolgreich verlaufene Saison zusammen mit unseren Edelfans (genannt Eltern) gebührend zu beschließen. In den Gruppenspielen gegen Neugersdorf und Bischofswerda dominierten unsere Jungs ihre Spiele schon eindeutig. Bereits jetzt konnten alle Spieler zeigen, was sie drauf haben. Unseren oft mit hohem Tempo vorgetragenen Angriffen hatten die Spieler aus Ostsachsen recht wenig entgegen zu setzen. Auch im Halbfinale gegen Sohland und dann im Endspiel gegen Bischofswerda rollte der HSV–Express durch den Wesnitzsportpark. Zum Turniersieg das Sahnehäubchen war dann die Ehrung von Moritz als bester Torschütze. Glückwunsch!

Nicht vergessen wollen wir natürlich die wie gewohnt überaus üppige Pausenversorgung plus Lärm mit Trommeln durch unsere Eltern. Vielen Dank!

 

André Salm

"Dritte" holt Bezirkspokal

06.05.2012 - HSV Dresden III gewinnt souverän weiterlesen

D-Jugend wird 5. in der Sachsenliga

30.04.2012 - Mit zwei Siegen in Leipzig verabschiedet weiterlesen

E-Jugend wird 4. im Bezirkspokal

28.04.2012 - Knapp an der Medaille vorbei weiterlesen

C-Jugend holt Bronze

23.04.2012 - Tolle Serie mit Medaille gekrönt weiterlesen
 

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